Camaret nach Lorient

13.09.2009 - 15.09.2009
Delfin

Wieder recht gut getimed, mit Auslaufen vor Sonnenaufgang und schließlich kurzem Beidrehen zum Warten auf das Stillwasser, Frühstücken und Absetzen eines Nutella-Notrufs, passierten wir das Raz De Sein und segelten, endlich einmal nicht hart am Wind, Richtung Lorient. Am späten Abend wurden wir von einer größeren Delphinschule begleitet. Es ist immer wieder ein wunderbarer Anblick, wenn fünf oder sechs Tiere knapp neben dem Schiff von einem Wellenberg in den darauf folgenden springen.

Im Zuge der nächsten Morgendämmerung liefen wir schließlich in Lorient ein.

In der obwohl zentral gelegenen überraschend günstigen Marina blieben wir zwei Nächte. Wir besuchten die Cité de la Voile Éric Tabarly, wo die Geschichte des Segelns, insbesondere des französischen Yachtsports, als dessen Vater Tabarly gilt, gezeigt wird. Zahlreiche Innovationen, die noch heute in Verwendung sind, dürften unter seiner Führung Einzug gehalten haben. (@gogo: auch an der Entwicklung von Hydroptère hat er mitgewirkt) Seltsamerweise enden sämtliche Schilderungen zu Tabarlys Leben vor jener letzten Fahrt, als er vor Wales in schwerer See ohne Lifebelt, den er nie verwendete, Schwimmweste oder Signalmittel beim Reffen über Bord ging und erst Tage später von einem Fischer gefunden wurde.

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