Atlantik überquert
Hakerl. [weiter »]
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Beginnen wir den Eintrag mal mit etwas, das jeder Fahrtensegler gerne macht: jammern über das Wetter. Fünf Tage lang bewegen wir uns mit nur 2 - 3 Knoten voran, da der Wind mit 5 bis 8 Knoten sehr schwach ist. Dank des Nordäquatorialstroms, der mit 1 - 1.5 Knoten nach Westen setzt, erreichen wir immerhin Emale bis 80 Seemeilen. Die normalen Segel sind da überhaupt nicht mehr zu gebrauchen, schlagen nur mit den Wellen hin und her, daher ziehen wir unser letztes Ass aus dem Ärmel und setzen... [weiter »]
Die ersten Tage kommen wir gut voran, der Nordostpassat weht mit mal 15, mal 25 Knoten, und die Wellen sind nicht all zu unangenehm. Doch nun haben wir bereits den zweiten Schwachwindtag, bei mal 6, mal 10 Knoten Wind geht es nur sehr beschaulich voran. Dafür sind Brotbacken und Körperpflege wesentlich gemütlicher, als wenn es heftig schaukelt. Und bald kommt ja wieder Wind. Vermutlich. Und es sieht so aus, als ob unsere Strategie, uns deutlich südlich der Großkreis-Linie zwischen Kap Verden... [weiter »]
Kurz nach Sonnenuntergang verlassen wir Praia. Segel hoch, Kurs anlegen, Windfahne einstellen und abwarten, bis man in der Karibik ankommt...so ist es genau nicht. Erst einmal müssen wir aus dem Einflussbereich der Inseln raus, die uns im Laufe des ersten Tages von stundenlangen Flauten über leichten Südwind bis starken Westwind alles bescheren - bis auf den gewünschten Nordostpassat. Aber nun sind wir unterwegs. Nicht schnell, aber doch. Der Wind kommt raum und schwach bis mäßig, die Wellen... [weiter »]