Rio Chagres

11/20/2010 - 11/30/2010
Einfahrt zum Rio Chagres. Links ist Fort San Lorenzo zu sehen, rechts ist das Lajas Riff nicht zu sehen.

Nach 4 1/2 Wochen Aufenthalt verlassen wir Portobelo. Der Anker lässt sich nur mit viel Gewalt aus dem Schlamm ziehen, und der Teil der Kette, der nicht vergraben war, ist wieder einmal zur Muschelzucht geworden. Aber der Bewuchs am Rumpf und vor allem am Propeller dürfte nicht all zu schlimm sein, wir kommen, zunächst unter Motor, und dann, als Wind aufkommt unter Segeln, gut voran. Es geht nach Westen, vorbei an Colon und der Einfahrt zum Panamakanal, quer durchs Ankerfeld der... [weiter »]

Portobelo

10/19/2010 - 11/19/2010

Portobelo, ein verschlafenes kleines Nest in einer schönen, großen Bucht, hat seine Glanzzeit schon lange hinter sich. Nach der "Entdeckung" durch Christoph Kolumbus am 2. November 1502 wurde die Bucht lange Zeit als Hafen für die spanischen Flotte genutzt. Hier wurden die bei der Plünderung Südamerikas erbeuteten Goldschätze gelagert und verladen. Natürlich lockte das auch Prominente Nicht-Spanier, wie etwa Sir Francis Drake oder Henry Morgan an. Nur die Ruinen der... [weiter »]

Oh wie schön ist Panama! / Teil 4

09/20/2010 - 10/18/2010
Königsmakrele, roh.

Nargana Wir gehen Anker auf, fangen eine Königsmakrele, die uns die nächsten fünf Tage ernähren wird, und lassen den Anker kurze Zeit später wieder fallen, diesmal vor Nargana, einer Kunagemeinde, die sich von der traditionellen Lebensweise losgesagt hat. Schon von Islas Puyadas bot sich der ungewohnte Anblick von Straßenlaternen, die die ganze Nacht schienen. Bemerkenswert ist, dass wir zum ersten Mal übergewichtige Kunas sehen. Auch wird hier länger geschlafen und abends länger... [weiter »]

Oh wie schön ist Panama! / Teil 3

09/04/2010 - 09/19/2010
Vor Mono Island.

Mono Island Auf Spanisch nennt man sie Chitras, in englischsparchigen Seglerkreisen sind sie als No-See-Ums bekannt, kleine Mücken, die man nur bei gutem Licht und mit guten Augen erkennen kann, die durch jedes Moskitonetz schlüpfen, und deren juckende Bisse ungemein nerven. Diese gibt es in der Regenzeit in der Nähe von Mangroven, und daher auch bei Mono Island, im Überfluss, was uns den ansonsten wunderbar ruhigen Ankerplatz etwas verdirbt. Die Einfahrt in die Ankerbucht wäre aber... [weiter »]